Diospi Suyana

Die Situation der Quechua-Indianer im peruanischen Hochland

Seit der Eroberung Perus durch die Spanier im 16. Jahrhundert leiden die Nachfahren der Inkas (Quechuas) unter fortwährender gesellschaftlicher Diskriminierung. So leben z.B. in der Region Apurímac über 80 % der Indianer in bitterer Armut.

In medizinischer Hinsicht zeigt sich ihre große Not an einer hohen Kindersterblichkeit, Unterernährung und einer verminderten Lebenserwartung. Auf 10.000 Menschen kommen nur vier Ärzte. Diospi Suyana will den Quechua-Indianern in Südperu eine umfassende medizinische Hilfe anbieten. Das Spital liegt in der Andenstadt Curahuasi auf 2.650 m Höhe.

Über 30 % der Quechuas in Apurímac sind Analphabeten. Bei den Pisa-Studien landete Peru im internationalen Vergleich bisher stets auf den letzten Plätzen. Die Schulausbildung der Indianerkinder ist besonders mangelhaft. Dadurch wird ihnen die Chance auf eine bessere Zukunft verbaut. Daher wurde 2014 die Diospi-Suyana-Schule gegründet, die langfristig die Möglichkeit bietet, bis zu 650 Kinder zu betreuen.

Mehr Infos unter: http://www.diospi-suyana.de

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Einblicke in die Projektarbeit