Hilfe für Haiti

Naturkatastrophe trifft Karibikstaat

Im Oktober 2016 fegte der Tropensturm „Matthew“ über den Inselstaat in der Karibik. Das Ausmaß der Katastrophe war sehr groß. Hunderttausende verloren ihre Unterkunft, 1.000 Menschen sind gestorben. Ganze Dörfer und Städte wurden zerstört. Viele der Millionen Menschen, die schon vor sechs Jahren, als ein verheerendes Erdbeben den Karibikstaat heimsuchte, ihr Zuhause verloren haben, können nun auch nicht mehr in ihren Zelten und Notunterkünften wohnen.

Vor allem die arme Landbevölkerung leidet noch immer unter den Auswirkungen. Viele haben all ihre Ernte, von der sie leben, verloren. Sie wissen, dass Obstbäume und Bananenstauden mehrere Monate, manche sogar Jahre benötigen, bevor neue Früchte wachsen können. Dennoch ist die Bevölkerung bemüht, wieder Alltag einkehren zu lassen.

Was wir bewirken konnten

Viele Hilfsgüter wie Reis, Mehl, Benzin, Planen konnten bisher verteilt werden. Die Bevölkerung ist dankbar für jede Unterstützung. Über unsere Partnerorganisation DMG wurden folgende langfristige Maßnahmen gesetzt, um den Menschen in Haiti zu helfen:

  1. Finanzielle Unterstützung, damit die betroffenen Menschen ihre Häuser und Dächer wieder aufbauen können.
  2. Es werden Bäume und Sträucher angepflanzt sowie Tiere verschenkt, um den Menschen wieder eine Einkommensquelle zu geben, damit sie sich selber ernähren und ihren Lebensunterhalt verdienen zu können.

Weiters ist es natürlich von größter Bedeutung, den verletzten Menschen und Kindern eine medizinische Versorgung zukommen zu lassen. Eine mobile Klinik, die aus einer Ärztin und einer Krankenschwester besteht, besucht abgelegene Orte. Dort werden Hunderte Patienten behandelt, Wunden gereinigt und Medikamente verteilt.

Eindrücke aus Haiti