Das Stigma von Ohr-Erkrankungen in Nepal

Veröffentlicht am 30.01.2017 in Projekte

Das Gesundheitssystem in Nepal ist sehr unzureichend – und das nicht erst seit dem Erdbeben vor fast zwei Jahren. Als eines der ärmsten Länder der Welt hat die Bevölkerung dort mit vielen Erkrankungen zu kämpfen, die leicht zu behandeln wären. Sandra Eisner, die in einem INF-Krankenhaus angestellt ist, kann mit ihrer Arbeit vor allem arme Familien unterstützen.

Ohr-Erkrankungen sind in Nepal weit verbreitet. Die Stigmatisierung der Betroffenen reicht von Mobbing bis hin zu Ausbildungsdefiziten und Arbeitslosigkeit. Auch von der Regierung werden diese Probleme erkannt. Daher fand Ende letzten Jahres die erste Konferenz statt, in der es darum ging, wie die Vermeidung/Prävention und Behandlung von Erkrankungen am Ohr und Hörstörungen besonders in ländlichen Gebieten ausgebaut werden kann.

Zudem sind auch einigen christlichen Kirchen in Nepal die Probleme und die damit verbunden Folgen von Ohr-Erkrankungen nicht entgangen.
Sandra engagiert sich in einer Kirche, die für Jugendliche einer „Taubstummen-Schule“ einen eigenen Computer-Kurs anbieten, um ihnen so eine Perspektive aufzuzeigen.

 

 

 

 

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