Nepal: Unterstützung aus Österreich

Veröffentlicht am 25.08.2015 in Projekte

Die Lage in Nepal ist immer noch kritisch. Viele Menschen haben Angst vor einem weiteren Beben. Um den Wiederaufbau vor Ort tatkräftig zu unterstützen, ist Sandra Eisner vor einigen Wochen nach Nepal über „Hilfe die ankommt“ ausgesendet worden. Sie wird als Krankenschwester in einem neuen Krankenhaus in Pokhara mithelfen.

Vor einigen Wochen wurde Sandra Eisner über „Hilfe die ankommt“ ausgesendet und flog nach Nepal, um dort als medizinische Fachkraft und Entwicklungshelferin mitzuarbeiten. Ihre ersten Eindrücke in der Stadt Kathmandu beschreibt sie folgendermaßen:

„Die Spuren des Erdbebens sind überall sichtbar. Eingestürzte Mauern, Häuser und Denkmäler. Zeltstädte mitten im Zentrum. Am eindrücklichsten ist allerdings die Angst der Menschen vor einem erneuten Beben. In der ersten Augustwoche erleben wir ein Erdbeben (eines der hunderte Nachbeben) der Stärke 4,1. Es ist gut spürbar – vor allem im 4. Stock – und die Menschen rennen in Panik auf die Straße. In einer angrenzenden Schule höre ich die Kinder schreien und sehe sie voller Angst aus ihren Klassenräumen laufen. Dies führt mir vor Augen, wie sehr diese Katastrophe den Menschen hier immer noch zusetzt.“

In weiterer Folge wird sie in Pokhara als Krankenschwester in einem neu eröffneten Krankenhaus mitarbeiten. Wegen den Erdbeben konnte daran 8 Wochen nicht gearbeitet werden, doch im November wird die Eröffnung sein.

Wie hierzulande fängt auch in Nepal die Schule wieder an – inzwischen wurden Schulklassen wieder aufgebaut, tausende Schultaschen und –hefte an Kinder verteilt. Da zurzeit der Monsunregen den Alltag bestimmt, ist dies keine leichte Aufgabe.

Nur durch Ihre großzügige Spende ist es möglich, die Bevölkerung von Nepal mit dem Notwendigsten zu versorgen, sodass medizinische Versorgung und die Ausbildung der Kinder nicht zu kurz kommt. Um Ihre Unterstützung wird weiterhin gebeten, bitte geben Sie dafür als Verwendungszweck das PROJEKTKENNWORT „Hilfe für Nepal“ ein.

blog comments powered by Disqus