Suchtprävention an Schulen

Veröffentlicht am 25.04.2017 in Projekte

Viele Gäste, die regelmäßig in der Westbahnhoffnung sind, leiden unter massiven Suchtproblemen. Um dem entgegenzuwirken und die Sensibilität dafür zu schärfen, leisten die Mitarbeiter der Westbahnhoffnung Präventionsarbeit an den Schulen. Der Fokus liegt dabei im verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol.

Der Alkoholmissbrauch und der damit verbundene Teufelskreislauf ist tükisch: Sucht, Arbeitslosigkeit, Gewalt, Gefängnis usw. Da Alkohol eine legale Droge in unserer Gesellschaft ist, ist Aufklärung und verantwortungsvoller Umgang damit sehr wichtig. Seit 4 Jahren leistet die Westbahnhoffnung Präventionsarbeit an Villacher Schulen. Neben Daten und Fakten werden Fallbeispiele erzählt, die in der Westbahnhoffnung täglich erlebt werden. Keiner von den Gästen hat sich als Jugendlicher gesagt: „Mein Ziel ist es, alkoholkrank oder obdachlos zu werden.“ Oftmals wurden im Leben der Suchtkranken Weichen falsch gestellt, die zur Abhängigkeit geführt haben. Zur Veranschaulichung der Besuche in den Schulen wird am Ende ein Staffellauf mit einer Rauschbrille veranstaltet, die dem Gehirn einen Zustand mit ungefähr 1,5 Promille simuliert.

Aufgrund der guten Kooperation mit dem AMS kann die Westbahnhoffnung Arbeitgeber sein für Menschen, die an Suchkrankheiten leiden. Zurzeit sind fünf Mitarbeiter angestellt, die zum Teil langzeitarbeitslos waren oder beeinträchtig sind und über das AMS voll gefördert werden. Arbeit gibt den Menschen Wert und Würde. Zuverlässig und motiviert verrichten sie ihre Arbeit und haben Familie und Wertschätzung in einem liebevollen Arbeitsklima gefunden.

Wir sind Ihnen jetzt schon dankbar, dass sie diese Arbeit im Gebet und durch Ihre Spende unterstützen wollen. Bitte geben Sie als Verwendungszweck das KENNWORT "Westbahnhoffnung" an.

>> Zum Projekt

 

 

blog comments powered by Disqus