Pibu hat fließendes Wasser

Dagu Himalaya | Nepal | 24.07.2020

Das Projekt „Wasser für Pibu“ konnte Ende letzten Jahres nach langer Zeit des Spenden Sammelns und Vorkehrungen Treffens endlich umgesetzt werden. Die Bewohner von Pibu ließen sich weder von den Anstrengungen des Transports und der Arbeit abschrecken, noch von den Auswirkungen von Corona daran hindern, fließendes Wasser zu bekommen.

Nachdem für das Projekt „Wasser für Pibu“ Ende letzten Jahres alle benötigten finanziellen Mittel gesammelt waren, konnte im März das gesamte Material in der Bergstadt Khadbari gekauft werden. Um dieses nach Pibu zu bekommen, brauchte es die Hilfe aller Bewohner des kleinen Dorfes. Mit drei Traktoren wurde das Material zum ersten Zwischenstopp transportiert. Gott sei Dank konnte diese Etappe erreicht werden, bevor die Auswirkungen der Corona-Krise auch in Nepal zu spüren waren. Die letzte Wegstrecke war der beschwerlichste Teil des Transports. Das gesamte Material mussten die Bewohner auf ihren Rücken an den Zielort bringen. Nach einem Tag Fußmarsch war aber auch das geschafft.

Die verhängten Ausgangssperren auf Grund von Corona stellten die Dorfbewohner auf eine Geduldsprobe, denn bis Anfang Mai mussten sie warten, bis sie schließlich mit dem Bau beginnen konnten. Sobald sie starten durften, halfen alle mit, um die Bauarbeiten innerhalb kürzester Zeit abzuschließen.

All das Warten und die Anstrengungen haben sich ausgezahlt: Jeder Haushalt hat nun fließendes Wasser, was einerseits den Alltag erleichtert und andererseits die Umsetzung der gelernten Hygienemaßnahmen vereinfacht.

Danke an alle, die dabei geholfen haben, dass die Bewohner von Pibu keine langen Strecken mehr zurücklegen müssen, um Wasser zu holen! Mit dieser Initiative konnte ihr Leben maßgeblich verbessert werden.

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