Es ist ein Privileg, in Südafrika zu dienen

Südafrika | 27.07.2021

Seit zwei Jahren sind Alexandra und Tobias Eckerstorfer gemeinsam in Südafrika, um ihre Fähigkeiten bei EMI (Ethnos Movement International) einzubringen und aktiv notleidenden Menschen zu helfen. Hier haben sie alle Hände voll zu tun: die Arbeit mit arbeitslosen jungen Frauen aus schwierigen Verhältnissen, eine Suppenküche mitten im Slum Gebiet, die Leitung des vielfältigen Medienbereiches.

Im letzten Jahr startete Alexandra mit der Leitung eines präventiven Trainings („Compass Training“) für arbeitslose junge Frauen. In diesem Training lernen sie Grundlegendes über den menschlichen Körper, über Gesundheit, Kochen, persönliche Entwicklung, wie man Gemüse anbaut, was am Arbeitsplatz wichtig ist, Computer-Kenntnisse und vieles mehr. Ebenso haben sie die Möglichkeit, mehr über Gott und seine Liebe zu uns zu erfahren. Da die Frauen herausfordernde Lebensumstände bewältigen müssen, ist es oft nicht einfach, sie zu leiten und ihnen Wichtiges beizubringen. Doch vor kurzem hat sich eine der Frauen für ein Leben mit Jesus entschieden, was besonders bewegend war. Derzeit absolvieren die Frauen ein Praktikum, um auf die Arbeitswelt vorbereitet zu werden. 

Im Slumgebiet „Golden Valley“ hat EMI bereits letztes Jahr eine Suppenküche gestartet, die täglich Essen für Kinder zubereitet. In der akuten Covid-Krise konnten sie auch viele Lebensmittelpakete austeilen, um dem Hunger der Ärmsten entgegenzuwirken (Bericht siehe hier). Die Not vor Ort ist in vielerlei Hinsicht (vor allem was Gesundheit betrifft) immer noch sehr groß. Die Vision der beiden ist es, dort vor Ort auch einen medizinischen Dienst zu starten, in dem Alexandra als gelernte Hebamme arbeiten kann. 

Tobias ist währenddessen für den gesamten Medienbereich von EMI verantwortlich. Es ist ein breitgefächerter Bereich, der für alle verschiedenen Dienste ein großer Segen ist. Durch diese Arbeit soll Gottes Wirken in Afrika sichtbar gemacht werden. Eine große Leidenschaft von Tobias ist es auch, sich in junge Menschen zu investieren. Einer der lokalen Burschen, mit dem Tobias bereits länger im Kontakt ist, wird vielleicht nächstes Jahr im Medienbereich mithelfen. Ebenso wird ab August ein Sozialdiener von „Hilfe die ankommt“ Tobias für die nächsten 10 Monate unterstützen.

 

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