Hoffnung und Heilung in der Sozialen Tagesstätte

Gerade in der Vorweihnachtszeit sind psychischen Belastungen meist sehr hoch. Einsamkeit, zu hohe Anforderungen und zu wenig Möglichkeiten, um im Alltag Ruhe und Pausen einzulegen, lassen die Energie-Ressourcen schnell aufbrauchen. In der Sozialen Tagesstätte werden diese Themen mit den Klientinnen behandelt, nicht nur vor Weihnachten, sondern das ganze Jahr über.

Leiterin Jasmina Blagojevic erzählt uns davon, was dieses Jahr in der Sozialen Tagesstätte passierte – und wie das Hauptanliegen (die Begleitung der Frauen in ein selbstbestimmtes und verantwortungsbewusstes Leben) gemeinsam erreicht werden kann.

„Trotz Corona haben wir viel Freude in unserer Tagesstättenfamilie erlebt. Ausflüge, Wanderungen und Schlittenfahrten erfreuten uns und stärkten die Gemeinschaft. Außerdem lernten wir unser Brot backen mit natürlichen Mitteln und ohne chemische Zusätze. Die Flurreinigungsaktion erforderte viel Bewegung an der frischen Luft und wir konnten doch einige Säcke mit Müll abgeben. So hatten wir jede Menge Spaß und taten dabei noch etwas für die Umwelt. Keksebacken und Herzkissen nähen zählen mittlerweile schon zu unseren jahrelangen Arbeitsprojekten, die von unseren Damen mit viel Hingabe und Engagement gefertigt werden und gute Verwendung finden. Der Osterbazar lockte viele Besucher an und wir konnten die liebevoll gestalteten Häkelarbeiten und gebackenen Osterzöpfe gegen Spenden weitergeben.

Der Buchtitel unserer täglichen Morgenandacht lautete: „Biblische Wege zu Gesundheit und Heilung“. Ein Hoffnungsbuch, wie sich herausstellte, das uns durch seine Themenvielfalt bereicherte: Themen wie Singen, gesunde Ernährung, Vergebung, Freude, Gebet und das Abgeben von Sorgen - verbunden mit der göttlichen Zusage: „Fürchte dich nicht“ - vermittelten unseren Klientinnen Ermutigung und Vertrauen in einen Gott, der hilft und heilt. Dieses Jahr durften wir bei drei Klientinnen erfahren, die wieder arbeitsfähig geworden sind. Darüber freuen wir uns sehr und danken unserem großen Gott für seine Hilfe und Ihnen, liebe Spender und Spenderinnen, dass sie mit ihrer Spende zu diesem Heilungs- und Wiederherstellungsprozess beigetragen haben.“

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